Whisky: Details

Always carry a flagon of whiskey in case of snakebite, and, furthermore, always carry a small snake.
W. C. Fields

Auf dem Laufenden

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Unter WhiskyCast gibt es seit November 2005 ordentlich ewas auf die Ohren. Mark Gillespie berichtet in senem Podcast, gewürzt durch Interviews mit Insidern, in etwa wöchentlichem Abstand aus dem bedauernswert trockenen Ort Haddonfield (USA) über Neuigkeiten rund um Whisk(e)y.

Einen weiteren, ebenfalls englischsprachigen Podcast aus ich denke den USA gibt es von Radio Whisky.

Seit Februar 2006 gibt es endlich eine deutschsprachige Seite, die Neuigkeiten aus verschiedenen, in der Regel englischsprachigen Quellen zusammenstellt und übersetzt. Der Schwerpunkt von WhiskyNews liegt angenehmerweise bei schottischen Single Malts. Wer über einen Newsreader verfügt kann diese Nachrichten als RSS 2.0 Feed abonnieren.

Auf den Seiten von Dr. Clemens Dillmann findet sich ein rege besuchtes Internet Forum rund ums Thema Whisky.


Versorgung

Hat man erst mal ein ernstes Interesse an Malt Whiskys entwickelt, stellt sich schnell die Frage nach den Bezugsquellen.
Zum Einen bieten sich natürlich Besuche in lokalen Pubs oder anderen Kneipen an. Regelmäßige Kneipentouren gehen allerdings schnell ins Geld und lassen – zumindest für jene, die nicht in direkter Nachbarschaft zu einem Pub wohnen – meist die Frage nach der sicheren Rückkehr offen.
Zum Anderen kann man sich seine Hausbar nach eigenem Vorlieben zusammenstellen, ohne an eine nüchterne Heimfahrt denken zu müssen. Zu diesem Zweck sind hier einige Whisky-Händler gelistet, die sowohl zuverlässig sind, als auch durch ihr Handeln versuchen dem Whisky im Allgemeinen in Ansehen und Akzeptanz zu unterstützen.

Bei Celtic Whisky aus Nürnberg kann man sowohl Online als auch im Laden selbst einige interessante Whisk(e)ys bewundern. Im persönlichen Gespräch zeigen die Mitarbeiter großes Wissen, das sie auch auf diversen Tastings unter Beweis stellen.

Das ebenfalls in Nürnberg ansäßige Gradls Whiskyfässla bietet eine sehr gemütliche Atmosphäre um sich durch Herrn Gradl beraten zu lassen, der auch zweimal im Jahr Whisky-Dinner mit viel Fachwissen und Witz veranstaltet. Damit diese nicht zu spätabendlichen Problemen mit den Ordnungshütern in grün kommt, gibt es hier auch Übernachtungsmöglichkeiten.

Mittels der WhiskyMap lassen sich weitere Händler und Pubs in Ihrem Umkreis finden.


Literatur

Im Single Malt Notebook von Walter Schobert finden sich zu allen schottischen und irischen Destillen einige Hintergrunddaten wie Eigentümer und Produktionsmenge, aber auch Tastingberichte zu meist zwei unterschiedlichen Abfüllungen. Die einzelnen Bewertungen erstellt Walter Schobert nicht alleine und in einem kleinen Tasting-Kreis, weshalb seine Beurteilungen auch unbeeinflußt scheinen.

Das Buch Malt Whisky von Michael Jackson hingegen leidet nicht nur unter der etwas unglücklichen und ominösen Punktewertung, sondern der Autor scheint auch eine gewisse Gewichtung nach seinen Beziehungen zu einzelnen Destillen vorzunehmen, was sich nicht nur in seinen Bewertungen, sondern auch der den Destillen zukommenden Platz niederschlägt. So nimmt The Macallan mit 5 Millionen Litern Jahresproduktion volle 27 Seiten, Glentauchers mit 2,05 Millionen Litern Jahresproduktion gerade mal eine einzige Seite ein.

Was die ehemalige Japanerin Misako Udo in ihrem Buch The Scottish Whisky Distilleries zusammengetragen hat dürfte die meisten Leser ziemlich langweilen. Allerdings ist dieses Buch das Nachschlagewerk Nr. 1 wenn es um Fakten zu einer Destille geht. Beispielsweise finden sich in diesem Buch nicht nur etliche Informationen auf lange verschollene Destillen, sondern auch exakte Angaben zum Destilliervorgang (z.B. den Alkoholgehalten nach der ersten Destillation). Daher ist dieses Werk wohl nur Enthusiasten zu empfehlen.

Über das Internet kann man Dr. Clemens Dillmanns Buch W wie Whisky als PDF herunterladen. Dieses Buch behandelt eigentlich alle Aspekte von Whisky und eignet sich gut als Einstiegslektüre. Zu Beachten ist allerdings, daß dieses Buch von Glenmorangie subventioniert ist, weshalb sätliche Empfehlungen zu Glenmorangie, Glen Moray und Ardbeg mit Vorsicht zu genießen sind. Vor Allem halte ich einen Ardbeg TEN ob der ihm innewohnenden Wucht für einen schlecht geeigneten Islay-Einstiegswhisky — ein Lagavulin 16 dürfte wohl weniger Leute abschrecken.

Bei Bushmills findet man ein weiteres PDF von Dr. Clemens Dillmanns, nämlich W wie Whiskey, welches im Gegensatz zum oben genannten Buch nicht von shottischem Whisky, sondern eben von irischem Whiskey handelt.

Auch der sehr lesenswerte Whisky-Artikel der Wikipedia sei hier erwähnt.


Destillen und Abfüller

Da sich mir nicht der Sinn davon erschließt, hier sätmliche Destillen und Abfüller aufzulisten, beschränke ich mich hier auf einige wenige interessante Internetpräsenzen, die nicht nur gängige Standards wie die eigene Produktpalette, einen Onlineshop, den Produktionsablauf und Bilder der Destille bedienen:

Bei Aberlour finden sich Rezeptsammlungen, ein Pub Archiv, Hinweise auf landschaftliche Sehenswürdigkeiten und vieles mehr.

Der Fangemeinde von Ardbeg, dem sogenannten Committee kann man auf der Destillerieseite beitreten. Wer das nicht mag, kann natürlich versuchen den Angel's Share ins Glas zu bekommen.

Auch bei Balvenie gibt es einen Club und darüber hinaus auch eine Einführung in die Geschichte des Whisky.

Zumindest dem Namen nach scheinen die Malt Cusaders von Bruichladdich etwas archaisch. Spätestens die Livekameras aus der Destille heben diesen Eindruck aber wieder auf. Außerdem bietet die Destille vor Ort eine Academy, in der man sich über 4 Tage zum Distiller ausbilden lassen kann.

Wer gerne mit Whisky kocht, findet auch bei Isle of Arran einige Rezepte.

Seine Anhängerschaft vereint Laphroaig in den Friends of Laphroaig, die durch die Registrierung jeweils Besitzer eines Qudratfußes werden.

© 2005-2017 by Patric Sperling
Zuletzt am 2007-12-09 geändert. — Erstellt in 7.17 Millisekunden.